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Jan Voetmann, Delta Akustik- og Vibration.

"Seit vielen Jahren besteht die Nachfrage nach einer kostengünstigen Lautstärkeindikator, d. h. einem Gerät, das nicht ganz so komplex wie ein Phonometer ist, aber dennoch ausreichend genau angeben kann, wie hoch der Geräuschpegel z.B. in Musikübungsräumen, Kindertagesstätten, Konzerthallen und ähnlichen Einrichtungen ist.

Der entscheidende Punkt lautet, dass wir die Lautstärke mit dem Ohr nie richtig beurteilen können. Genauso wenig, wie wir es nie lernen werden, die Zeit genau abzuschätzen. Wir benötigen dazu ein Messgerät - und meiner Meinung nach haben wir hier ein gutes Instrument gefunden: eine Lautstärkeanzeige für Bereiche, in denen der Geräusch- oder Lärmpegel manchmal zu hoch ist. Es überwacht kontinuierlich und mit ausreichender Genauigkeit alle Situationen, in denen Menschen zusammentreffen und (zu viel) Lärm entsteht."


Henriette Sassersen, arbeitet in einer Kindertagesstätte im dänischen Veddelev, das am Geräuschüberwachungsprojekt von "BUPL Roskilde" (Gewerkschaft für Erzieherinnen) teilnimmt.

"Mit dem SoundEar® werden wir leicht verständlich darauf aufmerksam gemacht, wenn es bei uns im Laufe des Tages zu laut wird. Es schärft unser Bewusstsein für Lärmprobleme, die sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen auftreten. Auf diese Weise strengen wir uns gemeinsam an, den Geräuschpegel niedrig zu halten, ohne dass dabei der Spaß verloren geht."

Henrik Strube: Musiker und Redakteur

"Es gibt Grenzen dafür, wie viel unser Gehör vertragen kann. Im Berufsleben hat das dänische Gesetz diese Grenze auf 85 dB festgelegt. Bei einem höheren Lärmpegel muss ein Gehörschutz (z.B. Ohrstöpsel) verwendet werden.
Solche festen Grenzwerte gibt es außerhalb vom Arbeitsplatz nicht. Hier sind wir selbst für unser Gehör verantwortlich. Aus diesem Grund müssen wir wissen, wann Vorsicht geboten ist
."